Die gängigsten Zahlungsarten für Online-Shops

Zahlungsarten gibt es heutzutage schon unzählige. Von den klassischen Arten wie Kreditkarte, PayPal oder auf Rechnung bis hin zur Bezahlung mit Bitcoins. Je nach Land oder Internationalität und Größe der Shops, variieren die bevorzugten Zahlungsarten. Wir haben euch die im deutschsprachigen Raum bekanntesten und gängigsten Zahlungsarten in Onlineshops zusammengefasst. Kurz erklärt und mit Pro’s und Contra’s versehen möchten wir euch einen genaueren Einblick in die Welt der Bezahlung online geben.

Auf Rechnung:

Der Klassiker. In Österreich und Deutschland immer noch sehr beliebt und stark verbreitet. Für den Kunden natürlich praktisch – keine Ware muss im Vorhinein bezahlt werden. Alles kommt bequem nach Hause und wenn’s nicht passt oder gefällt, wird’s kostenfrei zurückgesendet. Kein Warten auf die Rückzahlung.
Zusätzlich kommt es zu weniger Bestellabbrüchen, wenn die Zahlungsart „auf Rechnung“ angeboten wird, da viele User dies immer noch als Sicherste einstufen.

Für den Verkäufer wiederum ist dies die riskanteste Zahlungsart. Denn noch immer bestellen viele Menschen im Internet mit dem Vorsatz, später nicht zu bezahlen. Aus eigener Erfahrung kennen wir diese Fälle nur zu gut. Heutzutage unterstützen verschiedene Dienste wie Klarna (link) die Bonitätsprüfung und garantieren bei Nichtbezahlung des Kunden, die volle Rückerstattung über das Portal, also quasi als Versicherung. Leider können wir diesen Dienst derzeit in Österreich noch nicht voll nutzen – wird aber sicher im Laufe des Jahres hinzukommen.

Zusätzlich ist natürlich auch bei Bezahlung immer nachzukontrollieren, wann der Betrag eingegangen ist und ob auch der richtige Betrag verwendet wurde.
Je nach Branche und Kunden ist natürlich auszutesten, welche Zahlungsarten am besten angenommen werden.

Vorkasse oder Überweisung:

In den meisten Onlineshops wird auch Vorkasse angeboten. Es ist eine der händlerfreundlichsten Zahlungsarten und ist auch sehr sicher.
Je nach Anzahl der Bestellungen ist sie jedoch für den Verkäufer auch recht aufwendig, da jede Zahlung einzeln kontrolliert werden muss.

Oft vergessen Kunden die Beträge zu überweisen oder verwenden einen falschen Betrag. So muss man dem Geld immer zweimal hinterher springen.
Sonderlich beliebt ist sie prinzipiell nicht unbedingt. Es gilt aber, umso mehr Zahlungsarten man anbietet, desto lieber kaufen die Kunden ein.

Sofortüberweisung:

Sofortüberweisung ist ebenfalls ein Dienst des Unternehmens Klarna. Dabei wird direkt im Bestellprozess aufs eigene Bankkonto weitergeleitet und mittels Onlinebanking der Betrag bezahlt. So ist die Rechnung sofort beglichen und der Artikel wird gleich losgesendet.
Sowohl für den Verkäufer, als auch für den Kunden ist diese Zahlungsart sehr bequem und funktioniert in der Regel sehr gut.

Wie bei den meisten zusätzlichen Diensten fällt hier für den Händler eine prozentuale Gebühr an, welche sich aber in Grenzen hält.

Natürlich immer aufpassen: Bei Onlineshops vor allem über die Verschlüsselung der Webseite achten und bei dubiosen Seiten nicht direkt bezahlen. Wichtig ist, dass man sich sobald etwas Unsicherheit aufkommt, näher über den Shop informiert und kontrolliert, ob es ein seriöses Impressum mit Kontakt und Adresse gibt.
Sofern der Shop sicher ist, werden jegliche Daten verschlüsselt übermittelt. Das heißt auch die Betreiber des Shops haben keine Einsicht in irgendwelche eurer Bankdaten.

Per Kreditkarte:

Vor allem bei internationalen Shops Standard, ist die Bezahlung mit Kreditkarte. Auch hier gilt, immer auf die Seriosität des Shops achten. Ansonsten muss man auch hier keine Angst haben. Die Daten werden immer verschlüsselt übermittelt.

Es ist eine der ältesten und bequemsten Zahlungsarten und deshalb auch recht beliebt. Für den Händler natürlich auch praktisch, da das Geld direkt eintrifft und die Ware darauf versendet werden kann. Das Risiko ist also recht gering.
Bei Rücksendungen wird dem Kunden der Betrag einfach auf die Kreditkarte gutgeschrieben. Hier funktioniert im Normalfall alles problemlos.
Für die Verwendung der Kreditkartenzahlung gibt es je nach Anbieter natürlich auch Gebühren. Es ist aber bei alles Zahlungsarten überschaubar. Wer einen Dienst bezieht, muss ihn halt auch bezahlen. 🙂

Zahlung per PayPal:

In den letzten Jahren wurde PayPal zu einem der größten Anbieter für elektronische Zahlung und ist somit auch sehr beliebt. Es gehört mittlerweile zu jedem Onlineshop dazu, dem Kunden die Zahlung per PayPal zu ermöglichen. Entweder man verwendet sein eigenes PayPal Konto, oder kann auch mit Kreditkarte bezahlen.
Vorteile sind vor allem die schnelle und bequeme Zahlung, aber auch der Grundschutz, falls die Ware nicht eintrifft oder mangelhaft ist.

Auch für den Onlinehändler ist die Bezahlung per PayPal eigentlich recht angenehm. Das Geld trifft sofort ein und die Bestellung kann versendet werden. Zusätzlich kann man sich zum Beispiel Push Notifications aufs Handy senden lassen, wenn eine Zahlung eingeht.
Es gibt natürlich auch hier Gebühren für den Dienst zu zahlen.
Durch die große Beliebtheit spielt dies aber meistens keine Rolle. Bei den meisten Shopsystemen lässt sich PayPal einfach einbinden.

Natürlich gibt es noch einige mehr spezielle Zahlungsarten, welche von Land zu Land variieren.
Generell kann jeder Shopbetreiber selbst austesten, welche Zahlungsarten von den jeweiligen Kunden am besten angenommen werden. Es ist immer zu empfehlen, mehrere Zahlungsarten anzubieten. So hat der Kunde eine Auswahl und kann selbst entscheiden. Das fördert den Kaufabschluss.
Als Händler gilt natürlich die Sicherheit des Shops, wo zum Beispiel ein SSL Zertifikat nicht mehr fehlen darf.
Für den Kunden ist immer wichtig, dass der Shop seriös scheint, verschlüsselt die Daten überträgt und man zum Beispiel eine Niederlassung oder Ähnliches finden kann. Ist man sich unsicher, bestellt man das Produkt vielleicht lieber bei einem bekannteren Onlineshop.